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Paulus – 76. Lfg. 05.2018 – INSO § 357 – Zusammenarbeit der Insolvenzverwalter
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2018 § 357 Zusammenarbeit der Insolvenzverwalter
(1) 1Der Insolvenzverwalter hat dem ausländischen Verwalter unverzüglich alle Umstände mitzuteilen, die für die Durchführung des ausländischen Verfahrens Bedeutung haben können. 2Er hat dem ausländischen Verwalter Gelegenheit zu geben, Vorschläge für die Verwertung oder sonstige Verwendung des inländischen Vermögens zu unterbreiten.
(2) Der ausländische Verwalter ist berechtigt, an den Gläubigerversammlungen teilzunehmen.
(3) 1Ein Insolvenzplan ist dem ausländischen Verwalter zur Stellungnahme zuzuleiten. 2Der ausländische Verwalter ist berechtigt, selbst einen Plan vorzulegen. 3§ 218 Abs. 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
Literatur: Ehricke, Die Einflussnahme des Hauptinsolvenzverwalters auf die Verwertungshandlungen des Sekundärinsolvenzverwalters nach der EuInsVO, ZInsO 2004, 633; Hanisch, Stellungnahme zu der Frage, ob und gegebenenfalls in welcher Weise ein in seiner Wirkung territorial beschränktes Sonderinsolvenzverfahren über das Inlandsvermögen eines Schuldners vorzusehen ist, wenn dieser den Mittelpunkt seiner hauptsächlichen Interessen im Ausland hat, in: Stoll, Vorschläge und Gutachten zur Umsetzung des EU-Übereinkommens über Insolvenzverfahren im deutschen Recht, 1997, S. 202; Landfermann, Die Befriedigung der Gläubiger im Insolvenzverfahren – bestmöglich und gleichmäßig!, in: Festschrift Wimmer, 2017, S. 408; Liersch, Deutsches Internationales Insolvenzrecht, NZI 2003, 302; Paulus, § 1 InsO und sein Insolvenzmodell, NZI 2015, 1001; ders., Deutsches Internationales Insolvenzrecht (§§ 335 ff. InsO) und Art. 102 EGInsO, in: Kölner Schrift, 3. Aufl., S. 1430; ders., Judicial Cooperation in Cross-Border Insolvencies, abrufbar unter: http://siteresources.worldbank.org/GILD/Resources/GJF2006JudicialCooperationinInsolvency_PaulusEN.pdf; Paulus/Dammann, Präsidentielle Vorgaben und Symbiosen im Insolvenzrecht: Annäherungen zwischen Deutschland und Frankreich, ZIP 2018, 249; Trunk, Zur bevorstehenden Neuregelung des deutschen Internationalen Insolvenzrechts, KTS 1994, 33; Westbrook/Booth/Paulus/Rajak, A Global View of Business Insolvency Systems, 2010; Wimmer, Die Besonderheiten von Sekundärinsolvenzverfahren unter besonderer Berücksichtigung des Europäischen Insolvenzübereinkommens, ZIP 1998, 982.

Übersicht

I. Normzweck II. Pflichten des Insolvenzverwalters des inländischen Sekundärinsolvenzverfahrens (Abs. 1) 1. Informationspflicht (Satz 1) 2. Gelegenheit für Verwertungsvorschläge des ausländischen Verwalters (Satz 2) III. Teilnahmerecht des ausländischen Verwalters an Gläubigerversammlungen (Abs. 2) IV. Beteiligung des ausländischen Verwalters beim Insolvenzplan (Abs. 3) 1. Recht zur Stellungnahme zum Insolvenzplan (Satz 1) 2. Planinitiativrecht (Satz 2)

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