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Paulus – 76. Lfg. 05.2018 – INSO § 335 – Grundsatz
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2018 § 335 Grundsatz
Das Insolvenzverfahren und seine Wirkungen unterliegen, soweit nichts anderes bestimmt ist, dem Recht des Staates, in dem das Verfahren eröffnet worden ist.
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Übersicht

I. Normzweck II. Insolvenzverfahren III. Maßgeblichkeit des Rechtes der Verfahrenseröffnung IV. Anderweitige Bestimmung V. Auslandswirkung des inländischen Insolvenzverfahrens 1. Anerkennung der inländischen Verfahrenseröffnung im Ausland a) Anerkennungsvoraussetzungen b) Überblick über das Anerkennungsverhalten ausländischer Staaten 2. Einzelne Folgewirkungen der inländischen Insolvenzeröffnung auf das Ausland a) In- und ausländisches Vermögen bei Verfahrenseröffnung b) In- und ausländisches Vermögen im Eröffnungsverfahren c) In- und ausländische Gläubiger d) Insolvenzverwalterbefugnisse im Ausland e) Sperren der individuellen Rechtsverfolgung aa) Verfügungen des Schuldners (§ 81) und sonstiger Rechtserwerb (§ 91) bb) Einzelzwangsvollstreckung (§§ 88–90) 3. Wirkungen des Insolvenzverfahrens auf Schuldverhältnisse 4. Aufrechnung 5. Aussonderung und Absonderung 6. Insolvenzanfechtung 7. Insolvenzplanverfahren 8. Restschuldbefreiung

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