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Holzer – 65. Lfg. 09.2015 – INSO § 315 – Örtliche Zuständigkeit
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2015 § 315 Örtliche Zuständigkeit
1Für das Insolvenzverfahren über einen Nachlass ist ausschließlich das Insolvenzgericht örtlich zuständig, in dessen Bezirk der Erblasser zur Zeit seines Todes seinen allgemeinen Gerichtsstand hatte. 2Lag der Mittelpunkt einer selbständigen wirtschaftlichen Tätigkeit des Erblassers an einem anderen Ort, so ist ausschließlich das Insolvenzgericht zuständig, in dessen Bezirk dieser Ort liegt.
Literatur: Busch, Besonderheiten in der Nachlassinsolvenz, in: Festschrift Vallender, 2015, S. 69; ders., Schnittstellen zwischen Insolvenz- und Erbrecht, ZVI 2011, 77; Hanisch, Nachlaßinsolvenzverfahren und materielles Erbrecht, in: Festschrift Henckel, 1995, S. 369; Harder/Müller-Freienfels, Grundzüge der Erbenhaftung, JuS 1980, 876; Helwich, Neuordnung der Zuständigkeitsregelungen im künftigen Insolvenzverfahren, MDR 1997, 13; Heyrath/Jahnke/Kühn, Der Tod des Schuldners im Insolvenz- und Restschuldbefreiungsverfahren, ZInsO 2007, 1202; Holzer, Die neuen Insolvenzgerichte, ZIP 1998, 2183; Köke/Schmerbach, Tod des Schuldners in der Insolvenz, ZVI 2007, 497; Kruth, Insolvenzrechtliche Folgeprobleme bei Ausscheiden eines Gesellschafters aus der zweigliedrigen Personengesellschaft, NZI 2011, 844; Kuchinke, Die Firma in der Erbfolge, ZIP 1987, 681; Mankowski, Internationale Nachlassinsolvenzverfahren, ZIP 2011, 1501; Messner, Dissonanzen zwischen Insolvenz- und Erbrecht, ZVI 2008, 433; Nöll, Nachlassinsolvenzverwaltung in der (Liquiditäts-)Krise: Aufrechnungsverbot für Massegläubiger des § 324 Abs. 1 InsO und andere Hinweise zur Überwindung der notorischen Massearmut, ZInsO 2010, 1866; Roth, Die Eröffnungsgründe im Nachlassinsolvenzverfahren, ZInsO 2009, 2265; Schindler, Pflichtteil und (Nachlass-)Insolvenz, ZInsO 2007, 484; Schmerbach, Der Tod des Schuldners im Insolvenzverfahren, InsbürO 2009, 251; ders., Tod des Schuldners im Verbraucherinsolvenzverfahren, NZI 2008, 353; Karsten Schmidt, Die Erbengemeinschaft nach einem Einzelkaufmann. Verfassung, Haftung, Umwandlung und Minderjährigenschutz, NJW 1985, 2785; Unternehmenskonkurs – Unternehmensträgerkonkurs – Gesellschafterkonkurs, ders., in: Festschrift 100 Jahre Konkursordnung, 1977, S. 247; Staufenbiel/Brill, Das Nachlassinsolvenzverfahren, ZInsO 2012, 1395; Vallender/Fuchs/Rey, Der Antrag auf Eröffnung eines Nachlaßinsolvenzverfahrens und seine Behandlung bis zur Eröffnungsentscheidung, NZI 1999, 355.

Übersicht

I. Allgemeines II. Zweck des Nachlassinsolvenzverfahrens III. Beteiligte am Nachlassinsolvenzverfahren 1. Schuldner 2. Gläubiger 3. Stellung des Insolvenzverwalters IV. Insolvenzmasse V. Handelsgeschäft und Gesellschaftsanteil in der Nachlassinsolvenz 1. Erwerbsgeschäft als Nachlassbestandteil 2. Gesellschaftsanteil und Nachlassinsolvenz a) Allgemeines b) Personenhandelsgesellschaften c) Gesellschaft bürgerlichen Rechts VI. Zuständigkeit des Insolvenzgerichts 1. Sachliche Zuständigkeit 2. Örtliche Zuständigkeit 3. Auseinanderfallen von Insolvenzgericht und Nachlassgericht VII. Haftung des Erben nach Beendigung des Insolvenzverfahrens VIII. Übergeleitetes Insolvenz- verfahren IX. Nachlassinsolvenz über das Vermögen eines nach dem Verschollenheitsgesetz für tot Erklärten

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