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Wenzel – 72. Lfg. 06.2017 – INSO § 286 – Grundsatz
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2017 § 286 Grundsatz
Ist der Schuldner eine natürliche Person, so wird er nach Maßgabe der §§ 287 bis 303 von den im Insolvenzverfahren nicht erfüllten Verbindlichkeiten gegenüber den Insolvenzgläubigern befreit.
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Übersicht

I. Vorbemerkung 1. Politischer Hintergrund 2. Verfassungsrechtliche Bedenken II. Gesetzgebungsgeschichte der Restschuldbefreiung 1. Vorgeschichte 2. § 18 Abs. 2 Satz 3 GesO 3. Gesetzentwürfe zur Insolvenzordnung 4. Änderungen des Verbraucherinsolvenzrechts a) Insolvenzrechtsänderungsgesetz b) Gesetzentwürfe zur Änderung des Verbraucherinsolvenzrechts c) Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Stärkung der Gläubigerrechte III. Instrumente der Restschuldbefreiung 1. Verbraucherinsolvenzverfahren 2. Restschuldbefreiung nach einem Insolvenzverfahren a) Antrag des Schuldners b) Wohlverhaltensperiode c) Verkürzung der Wohlverhaltensperiode d) Widerruf 3. Restschuldbefreiung durch Insolvenzplan IV. Persönlicher Anwendungsbereich V. Erfordernis eines Insolvenzverfahrens VI. Keine Mindestquote VII. Aufgabenverteilung zwischen Richter und Rechtspfleger

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