Kommentar

Detailsuche


Pape – 49. Lfg. 07.2012 – INSO § 276a – Mitwirkung der Überwachungsorgane
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2015 § 276a Mitwirkung der Überwachungsorgane
1Ist der Schuldner eine juristische Person oder eine Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit, so haben der Aufsichtsrat, die Gesellschafterversammlung oder entsprechende Organe keinen Einfluss auf die Geschäftsführung des Schuldners. 2Die Abberufung und Neubestellung von Mitgliedern der Geschäftsleitung ist nur wirksam, wenn der Sachwalter zustimmt. 3Die Zustimmung ist zu erteilen, wenn die Maßnahme nicht zu Nachteilen für die Gläubiger führt.
Literatur: Brinkmann/Zipperer, Die Eigenverwaltung nach dem ESUG, ZIP 2011, 1337; Desch, Schutzschirmverfahren nach dem RegE-ESUG in der Praxis, BB 2011, 841; Frank/Heinrich, Von Zielen und (Irr-)Wegen – Gedanken zur Reform des Insolvenzrechts, ZInsO 2011, 1826; Eidenmüller, Die Eigenverwaltung im System des Restrukturierungsrechts, ZHR 175 (2011), 11; Hess/Ruppe, Die Eigenverwaltung in der Insolvenz einer AG oder einer GmbH, NZI 2002, 577; Hirte/Knof/Mock, Das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (Teil II), DB 2011, 693; Hofmann, Die Vorschläge des DiskE-ESUG zur Eigenverwaltung und zur Auswahl des Sachwalters, NZI 2010, 798; Kammel/Staps, Insolvenzverwalterauswahl und Eigenverwaltung im DiskE-ESUG, NZI 2010, 791; Körner, Die Eigenverwaltung in der Insolvenz als bestes Abwicklungsverfahren?, NZI 2007, 270; Landfermann, Das neue Unternehmenssanierungsgesetz (ESUG) – Überblick und Schwerpunkte – (Teil II), WM 2012, 869; Noack, „Holzmüller“ in der Eigenverwaltung – Zur Stellung von Vorstand und Hauptversammlung im Insolvenzverfahren, ZIP 2002, 1873; Pape, Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen, ZAP Fach 14, 629; ders., Erleichterung der Sanierung von Unternehmen durch Stärkung der Eigenverwaltung, ZInsO 2010, 1582; ders., Die Eigenverwaltung des Schuldners nach der Insolvenzordnung, in: Kölner Schrift, 3. Aufl., S. 767; Prütting, Insolvenzabwicklung durch Eigenverwaltung und die Anordnung der Zustimmung des Sachwalters, in: Festschrift Kirchhof, 2003, S. 433; Prütting/Huhn, Kollision von Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht bei der Eigenverwaltung, ZIP 2002, 777; Ringstmeier/Homann, Nebeneinander von Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht bei der Eigenverwaltung, NZI 2002, 406; Römermann, Neues Insolvenz- und Sanierungsrecht durch das ESUG, NJW 2012, 645; Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht im ESUG-Entwurf, BB 2011, 1603; Smid, Zu einigen Fragen der Eigenverwaltung, DZWIR 2002, 493; Uhlenbruck, Insolvenzgeschäftsführung und Sachwalterschaft in der Eigenverwaltung, in: Festschrift Görg, 2010, S. 515; ders., Chancen und Risiken eines plangesteuerten Insolvenzverfahrens als Eigenverwaltung, in: Festschrift Metzeler, 2003, S. 85; Vallender, Die Eigenverwaltung in neuem Gewand nach dem ESUG, GmbHR 2012, 445; Wehdeking, Eigenverwaltung der insolventen Aktiengesellschaft, DZWIR 2006, 451.

Übersicht

I. Normzweck II. Entstehungsgeschichte III. Anwendungsbereich IV. Ausschluss des Einflusses der Aufsichtsorgane auf die Geschäftsführung 1. Rechtslage bis zum 29.2.2012 a) Keine Priorität der gesellschaftsrechtlichen Bindungen vor den insolvenzrechtlichen Erfordernissen b) Überlagerung der gesellschaftsrechtlichen Befugnisse durch die Eigenverwaltung aa) Ausschluss der Entlassung der verwaltenden Geschäftsleitung bb) Ersetzung der Gesellschaftsorgane durch die Gläubigerversammlung cc) Entscheidung der Gläubiger über die Art der Verfahrensabwicklung dd) Ausschluss der Gesellschaftsorgane bei der Aufsicht 2. Rechtslage in ab dem 1.3.2012 beantragten Verfahren a) Vollständiger Erhalt der gesellschaftsrechtlichen Bindungen trotz Insolvenz und Eigenverwaltung b) Aussetzung der gesellschaftsrechtlichen Befugnisse für die Dauer des Eigenverwaltungsverfahrens V. Abberufung und Neubestellung von Mitgliedern der Geschäftsleitung 1. Verbleibende Befugnisse der gesellschaftsrechtlichen Organe a) Bedeutung der Zustimmung des Sachwalters b) Formerfordernisse 2. Information des Sachwalters durch das nach Gesellschaftsrecht zuständige Organ VI. Zustimmungserteilung durch den Sachwalter 1. Entscheidungskriterien für die Zustimmungserteilung 2. Umgang mit einem unmotivierten Austausch der Geschäftsleitung

Verlagsadresse

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG

Aachener Straße 222

50931 Köln

Postanschrift

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG

Postfach 27 01 25

50508 Köln

Kontakt

T (0221) 400 88-99

F (0221) 400 88-77

info@rws-verlag.de

© 2019 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG

Erweiterte Suche

Seminare

Rubriken

Veranstaltungsarten

Zeitraum

Bücher

Rechtsgebiete

Reihen



Zeitschriften

Aktuell