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Flöther – 62. Lfg. 02.2015 – INSO § 170 – Verteilung des Erlöses
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2015 § 170 Verteilung des Erlöses
(1) 1Nach der Verwertung einer beweglichen Sache oder einer Forderung durch den Insolvenzverwalter sind aus dem Verwertungserlös die Kosten der Feststellung und der Verwertung des Gegenstands vorweg für die Insolvenzmasse zu entnehmen. 2Aus dem verbleibenden Betrag ist unverzüglich der absonderungsberechtigte Gläubiger zu befriedigen.
(2) Überlässt der Insolvenzverwalter einen Gegenstand, zu dessen Verwertung er nach § 166 berechtigt ist, dem Gläubiger zur Verwertung, so hat dieser aus dem von ihm erzielten Verwertungserlös einen Betrag in Höhe der Kosten der Feststellung sowie des Umsatzsteuerbetrages (§ 171 Abs. 2 Satz 3) vorweg an die Masse abzuführen.
Literatur: Adolphsen, Rechtsstellung dinglich gesicherter Gläubiger in der Insolvenzordnung, in: Kölner Schrift, 3. Aufl., S. 1326; Benckendorff, Freigabe von Kreditsicherheiten in der Insolvenz, in: Kölner Schrift, 3. Aufl., S. 1389; Bilgery, Die Stellung der Banken als Sicherungsgläubiger im neuen Insolvenzrecht, in: Festschrift Bayer, 1998, S. 9; Feuerborn, Rechtliche Probleme der Unternehmensfortführung durch den Sequester und den vorläufigen Insolvenzverwalter, KTS 1997, 171; Ganter, Der Surrogationsgedanke bei der Aus- und Absonderung, NZI 2008, 583; Gottwald, Die Rechtsstellung dinglich gesicherter Gläubiger, in: Leipold (Hrsg.), Insolvenzrecht im Umbruch, 1990, S. 197; Jungclaus/Keller, Die Aufrechnung des Insolvenzverwalters gegen den Anspruch des Gläubigers aus § 170 Abs. 1 S. 2 InsO, Zugleich ein Beitrag zu den Aufrechnungsverboten nach Treu und Glauben, KTS 2010, 149; Klein, Die Insolvenzrechtsreform und ihre Auswirkungen auf die Masse, DGVZ 1996, 17; Klenk/Kronthaler, Die Rechtsprechung des V. (Umsatzsteuer-)Senats des Bundesfinanzhofs, NZI 2006, 369; Landfermann, Die Rechtsstellung der dinglich gesicherten Gläubiger im künftigen Insolvenzverfahren, KTS 1987, 381; Marotzke, Die dinglichen Sicherheiten im neuen Insolvenzrecht, ZZP 109 (1996), 429; Mitlehner, Wirkung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens auf Kreditsicherungsrechte an Immobilien, Sachen, Rechten und Forderungen, ZIP 2015; 60; ders., Verwertung sicherungszedierter Forderungen durch den Insolvenzverwalter, ZIP 2001, 677; Obermüller, Auswirkungen der Insolvenzrechtsreform auf Kreditgeschäft und Kreditsicherheiten, Teil II, WM 1994, 1869; Onusseit, Die Umsatzsteuer, ein Dauerthema in der Insolvenz, KTS 1994, 3; Rümker, Die kreditwirtschaftlichen Aspekte der neuen Insolvenzordnung, in: Kübler (Hrsg.), Neuordnung des Insolvenzrechts, RWS-Forum 3, 1989, S. 135; Sundermeier/Wilhelm, Strategien zur Sicherung von Bankkrediten im Lichte des neuen Insolvenzrechts, DStR 1997, 1127.

Übersicht

I. Entstehungsgeschichte II. Normzweck III. Entnahmerecht des Insolvenzverwalters (Abs. 1) 1. Verwertungserlös 2. Zu entnehmende Beträge 3. Befriedigung des Gläubigers IV. Überlassen zur Verwertung V. Berücksichtigung des Kostenbeitrags bei der Sicherheitenbemessung VI. Sonderverfahren

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