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Ehricke – 34. Lfg. 11.2008 – INSO § 129 – Grundsatz
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2015 § 129 Grundsatz
(1) Rechtshandlungen, die vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommen worden sind und die Insolvenzgläubiger benachteiligen, kann der Insolvenzverwalter nach Maßgabe der §§ 130 bis 146 anfechten.
(2) Eine Unterlassung steht einer Rechtshandlung gleich.
Früheres Recht und Entwurfsregelungen: §§ 29, 36 KO; § 10 Abs. 1 GesO; § 144 RegE; § 134 RefE; § 134 DE; LS 5.1 EB.
Literatur: Adam, Betriebsfortführung und Gleichbehandlung der Insolvenzgläubiger, DZWIR 2007, 357; Allgayer, Rechtsfolgen und Wirkungen der Gläubigeranfechtung 2000; Beissenhirtz, Die Insolvenzanfechtung in Deutschland und England, 2003; Bork, Die Insolvenzanfechtung von Lohnzahlungen, ZIP 2007, 2337; von Campe, Insolvenzanfechtung in Deutschland und Frankreich, 1996; Dauernheim, Das Anfechtungsrecht in der Insolvenz, 1999; Dinstühler, Die Abwicklung massearmer Insolvenzverfahren nach der Insolvenzordnung, ZIP 1998, 1697; Flöther/Bräuer, Die Abtretung künftiger Lohnforderungen in der Insolvenz des Arbeitnehmers – Wirksamkeit und Anfechtbarkeit der (Voraus-)Verfügung im Lichte des § 114 InsO – Normanwendung zu Lasten der par condicio creditorum?, NZI 2006, 136; Frotscher, Zur Anfechtung von Lohn- und Umsatzsteuerzahlungen im Vorfeld der Insolvenzeröffnung, BB 2006, 351; Ganter, Die Ausübung unzulässigen wirtschaftlichen Drucks auf den vorläufigen Insolvenzverwalter beim Abschluss zur Fortführung des Schuldner-Unternehmens notwendiger Geschäfte, in: Festschrift Gerhard, 2004, S. 237; Gerhard, Der IX.Senat des BGH auf dem Weg zur haftungsrechtlichen Anfechtungstheorie oder: „Wertungsfrage“ statt Dogmatik?, ZIP 2004, 1675; Gerhardt/Kreft, Aktuelle Probleme der Insolvenzanfechtung, 10. Aufl., 2006; Güther, Die Insolvenzanfechtung der Deckung von Altverbindlichkeiten, 2006; Hallermann, Die Risiken einer Insolvenzanfechtung für den Käufer eines Unternehmens, 2007; Heinze, Die anfechtungsrechtliche Kausalität und hypothetische Geschehensabläufe in der Rechtsprechung des BGH, DZWIR 2007, 407; Kamlah, Die Anfechtung in der Insolvenz von Unternehmen, dargestellt am deutschen und englischen Recht, 1995; Kirchhof, Anfechtbarkeit von Rechtshandlungen vorläufiger Insolvenzverwalter, ZInsO 2000, 297; Koss, Zur Wirkung der Anfechtung nach der Insolvenzrechtsreform, 2001; Kuder, Die Zahlstelle in der Insolvenz des Lastschriftschuldners im Einzugsermächtigungsverfahren, 2006; Mesch, Die Rechtsnatur der Gläubigeranfechtung innerhalb und außerhalb des Konkurses, 1993; Nerlich/Niehues, AnfG, Kommentar, 2000; Pape, Zulässigkeit der Insolvenzanfechtung nach Anzeige der Masseinsuffizienz, ZIP 2001, 901; Schäfer, Anfechtbarkeit der Prämienzahlung eines Arbeitgebers auf eine zu Gunsten seiner Arbeitnehmer abgeschlossene Direktversicherung, NZI 2008; 151; Karsten Schmidt, Das Unternehmen als Gegenstand eines Konkursanfechtungsanspruchs, BB 1988 5; ders., Der Konkursverwalter als Gesellschaftsorgan und als Repräsentant des Gemeinschuldners – Versuch einer Konkursverwaltertheorie für heute und morgen, KTS 1984, 345; Vallender, Einzelzwangsvollstreckung im neuen Insolvenzrecht, ZIP 1997, 1993; Wittig, Insolvenzordnung und Konsumentenkredit – Teil 1, WM 1998, 157; M. Zeuner, Die Anfechtung in der Insolvenz, 2. Aufl., 2007; Zwanziger, Insolvenzanfechtung und Arbeitsentgelt, BB 2007, 42.

Übersicht

I. Normzweck II. Anfechtungsberechtigung 1. Insolvenzverwalter 2. Vorläufiger Insolvenzverwalter 3. Insolvenzschuldner 4. (Insolvenz-)Gläubiger a) Allgemeines b) Anfechtung nach dem Anfechtungsgesetz 5. Urheber der Rechtshandlung und Anfechtungsgegner a) Allgemeines b) (Vorläufiger) Insolvenzverwalter c) Insolvenzschuldner d) Mittelbare Zuwendungen e) (Insolvenz-)Gläubiger f) Dritte 6. Ende der Anfechtungsbefugnis III. Begriff der Rechtshandlung 1. Positives Tun a) Grundsätze b) Unternehmensveräußerung c) Dienst- und Arbeitsverhältnisse aa) Schuldner als Arbeitnehmer bb) Schuldner als Arbeitgeber d) Sozialplan e) Ausschlagung einer Erbschaft/Erbverzicht f) Aufrechnung g) Nichtige Rechtshandlungen 2. Unterlassen IV. Handelnder 1. Schuldner 2. Gläubiger 3. Dritte V. Gläubigerbenachteiligung 1. Allgemeines 2. Begriff der Insolvenzgläubiger 3. Verringerung der Insolvenzmasse a) Schuldnervermögen aa) Wertlose Gegenstände bb) Unpfändbare Gegenstände cc) Persönlichkeitsrechte dd) Wertausschöpfend belastete Gegenstände ee) „Schuldnerfremde“ Gegenstände b) Beeinträchtigung des Gläubigerzugriffs 4. Kausalität a) Unmittelbare Gläubigerbenachteiligung b) Mittelbare Gläubigerbenachteiligung 5. Beweislast 6. Maßgeblicher Zeitpunkt der Gläubigerbenachteiligung

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