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Schöne – 80. Lfg. 06.2019 – INSO § 120 – Kündigung von Betriebsvereinbarungen
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2018 § 120 Kündigung von Betriebsvereinbarungen
(1) 1Sind in Betriebsvereinbarungen Leistungen vorgesehen, welche die Insolvenzmasse belasten, so sollen Insolvenzverwalter und Betriebsrat über eine einvernehmliche Herabsetzung der Leistungen beraten. 2Diese Betriebsvereinbarungen können auch dann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden, wenn eine längere Frist vereinbart ist.
(2) Unberührt bleibt das Recht, eine Betriebsvereinbarung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen.
Literatur: Giesen, Die Betriebsverfassung nach dem neuen Insolvenzrecht, ZIP 1998, 142; Grau/Sittard, Nachwirkung einer Betriebsvereinbarung – Besprechung des Beschlusses BAG v. 5.10.2010 – 1 ABR 20/09, RdA 2013, 118; Hanau/Preis, Die Kündigung von Betriebsvereinbarungen, NZA 1991, 81; Krolop, Die betriebliche Mitbestimmung im Schutzschirmverfahren, ZfA 2015, 287; Jacobs, Die vereinbarte Nachwirkung bei freiwilligen Betriebsvereinbarungen, NZA 2000, 69; Lakies, Arbeitsrechtliche Vorschriften der neuen Insolvenzordnung, BB 1998, 2638; Lohkemper, Die Bedeutung des neuen Insolvenzrechts für das Arbeitsrecht, KTS 1996, 1; Loritz, Die Beendigung freiwilliger Betriebsvereinbarungen mit vereinbarter Nachwirkung, DB 1997, 2074; Lunk/Leder, Mitbestimmung der Betriebsräte bei freiwilligen Leistungen, NZA 2011, 249; Mückl/Krings, Betriebsvereinbarungen und Insolvenzanfechtung, ZIP 2015, 1714; Müller, Praktische Probleme der seit 1.10.1996 geltenden arbeitsrechtlichen Vorschriften der Insolvenzordnung, NZA 1998, 1315; Oetker/Friese, Massebelastende Betriebsvereinbarungen in der Insolvenz (§ 120 InsO), DZWIR 2000, 397; Regh/ Fanseloh/Jakubowski/Kreplin, Beck’sches Mandatshandbuch Arbeitsrecht in der Insolvenz, 2. Aufl., 2015 (zit.: RFJK/Bearbeiter); Richardi, Ablösung arbeitsvertraglicher Vereinbarungen durch Betriebsvereinbarung, NZA 1990, 331; Rieble/Kolbe, Konzernmitbestimmung in der Insolvenz, KTS 2009, 281; Salamon, Das kurze Gastspiel einer betriebsverfassungsrechtlich freiwilligen Gesamtvergütung, NZA 2011, 549; ders., Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen bei Betriebsübergang, RdA 2009, 175; Schlewing, Fortgeltung oder Nachwirkung gekündigter Betriebsvereinbarungen über Leistungen der betrieblichen Altersversorgung?, NZA 2010, 529; Schrader, Übergangsregelungen zum Konkursrecht, NZA 1997, 70; Warrikoff, Die Stellung der Arbeitnehmer nach der neuen Insolvenzordnung, BB 1994, 2338; Wernicke/Schneider, Neue arbeitsrechtliche Herausforderungen bei konzernangehörigen Unternehmen in der Insolvenz – von der Entkonzernierung zur Rekonzernierung?, BB 2018, 948; Wipperfürth/Hövelmann, Arbeitsrechtliche Handlungsflexibilität im Restrukturierungsprozess, ZInsO 2015, 225.

Übersicht

I. Entstehungsgeschichte und Rechtsentwicklung II. Normzweck III. Betriebsvereinbarungen in der Insolvenz IV. Betriebsvereinbarungen im Sinne von Absatz 1 1. Betriebsvereinbarungen a) Begriff b) Erzwingbare und freiwillige Betriebsvereinbarungen c) Gesamt- und Konzernbetriebsvereinbarungen d) Regelungsabreden e) Sozialpläne f) Betriebsvereinbarungen über betriebliche Altersversorgung g) Richtlinien i. S. v. § 28 Abs. 2 SprAuG, Dienstvereinbarungen i. S. d. Personalvertretungsrechts 2. Belastung der Insolvenzmasse durch Leistungen a) Entgelt b) Organisationsregeln c) Kollektivvergünstigungen d) Bestandteil sonstiger Regelungen V. Aufforderung zu Verhandlungen VI. Ordentliche Kündigung 1. Höchstkündigungsfrist 2. Beidseitigkeit 3. Nachkündigung 4. Keine Pflicht zur Beratung vor Kündigung 5. Kündigungsvoraussetzungen 6. Teilkündigung 7. Rechtsfolgen der Kündigung a) Bei Nachwirkung kraft Gesetzes b) Bei Vereinbarungen über die Nachwirkung c) Sonderfall: Versorgungsregelungen d) Wiederaufleben suspendierter arbeitsvertraglicher Regelungen VII. Außerordentliche Kündigung und Störung der Geschäftsgrundlage 1. Außerordentliche Kündigung a) Grundsatz b) Verhandlungsobliegenheit c) Nachwirkung 2. Störung der Geschäftsgrundlage VIII. Besonderheiten bei der Eigenverwaltung IX. Unabdingbarkeit X. Rechtsweg

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