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Tintelnot – 32. Lfg. 04.2008 – INSO § 117 – Erlöschen von Vollmachten
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2015 § 117 Erlöschen von Vollmachten
(1) Eine vom Schuldner erteilte Vollmacht, die sich auf das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen bezieht, erlischt durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
(2) Soweit ein Auftrag oder ein Geschäftsbesorgungsvertrag nach § 115 Abs. 2 fortbesteht, gilt auch die Vollmacht als fortbestehend.
(3) Solange der Bevollmächtigte die Eröffnung des Verfahrens ohne Verschulden nicht kennt, haftet er nicht nach § 179 des Bürgerlichen Gesetzbuchs.
Bisheriges Recht und Entwurfsregelungen: § 135 RegE.
Literatur: Marotzke, Insolvenzverfahren und Geschäftsbesorgungsverhältnisse, in: Festschrift Henckel, 1995, S. 579; ders., in: Leipold (Hrsg.), Insolvenzrecht im Umbruch, 1991, S. 183; Müller-Freienfels, Die Vertretung beim Rechtsgeschäft, 1955; Schilken, Die Vollmacht in der Insolvenz, KTS 2007, 1; Karsten Schmidt, Die Prokura in Liquidation und Konkurs der Handelsgesellschaften, BB 1989, 229.

Übersicht

I. Das Erlöschen von Vollmachten mit Eröffnung (Abs. 1) 1. Entstehungsgeschichte und Zweck 2. Massebezug 3. Erlöschenswirkung 4. Erfasste Vollmachten II. Fortbestehensfiktion bei Notgeschäftsführung (Abs. 2) III. Ausschluss des § 179 BGB bei schuldloser Unkenntnis (Abs. 3) IV. Eröffnungsverfahren

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