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Pape/Schaltke – 43. Lfg. 02.2011 – INSO § 53 – Massegläubiger
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2015 § 53 Massegläubiger
Aus der Insolvenzmasse sind die Kosten des Insolvenzverfahrens und die sonstigen Masseverbindlichkeiten vorweg zu berichtigen.
Früheres Recht und Entwurfsregelungen: § 57 KO; § 62 RegE.
Literatur: Bähr, Zahlungszusagen bei Betriebsfortführungen im Insolvenzeröffnungsverfahren, ZIP 1998, 1553; Balz, Die Ziele der Insolvenzordnung, in: Kölner Schrift, 2. Aufl., S. 3; Bauer, Unzulässigkeit der Wiedereinführung eines Fiskusprivilegs im Insolvenzverfahren, ZInsO 2010, 1432; ders., Die schleichende Wiedereinführung von Insolvenzvorrechten zugunsten des Fiskus und der Sozialkassen schreitet voran – § 28e Abs. 1 SGB IV n. F. als jüngstes Beispiel für Verstöße gegen den Gläubigergleichbehandlungsgrundsatz, ZInsO 2008, 119; Bley, Haftung des Gemeinschuldners für Masseansprüche, ZZP 62 (1941), 111, 342; Denck, § 59 Abs. 1 Nr. 3 KO – Die Bewältigung eines Systembruchs, Jura 1984, 183; ders., Die Arbeitnehmermasseschuld – Ansätze zur Bewältigung eines Systembruchs, KTS 1984, 35; Haarmeyer, Das Ende der Betriebsfortführung? – Plädoyer für ein gesetzgeberisches Handeln, ZInsO 1998, 157; Hauser/Hawelka, Neue Masseverbindlichkeiten und Gefährdung der „Kaug“-Vorfinanzierungs durch die InsO, ZIP 1998, 1261; Heilmann, Probleme der Konkursausfallgeldversicherung, NJW 1980, 2286; ders., Erfahrungen mit dem Gesetz über Konkursausfallgeld, BB 1979, 275; ders., Die Rechtslage der durch das Konkursausfallgeld neu geschaffenen Massegläubiger, KTS 1976, 96; Henning, Aktuelles zu Überschuldung und Insolvenzen natürlicher Personen, ZInsO 2004, 585; Gundlach/Frenzel/Jahn, Haftungsbegrenzung des Schuldners in seiner Insolvenz, NZI 2009, 839; Kahlert, „Wiedereinführung“ des Fiskusvorrechts im Insolvenzverfahren? – Die Fiskusvorrechte sind schon lange da!, ZIP 2010, 1274; Kilger, Problematische Masseschulden, NJW 1980, 271; Kübler, Die Behandlung massearmer Insolvenzverfahren nach der Insolvenzordnung, in: Kölner Schrift, 3. Aufl., S. 573; Landfermann, Allgemeine Wirkungen der Insolvenzeröffnung, in: Kölner Schrift, 2. Aufl., S. 159; ders., Massearmut und Insolvenzrechtsreform, KTS 1989, 763; Mäusezahl, Die Abwicklung masseunzulänglicher Insolvenzverfahren, ZVI 2003, 617; Marotzke, Sinn und Unsinn einer insolvenzrechtlichen Privilegierung des Fiskus, ZInso 2010, 2163; Müller, Masseschulden nach abgebrochenem Konkurs, KTS 1964, 14; Mohrbutter, Ausgleich von Verteilungsfehlern in der Insolvenz, 1998; Pape, Erleichterung der Sanierung von Unternehmen durch Insolvenzverfahren bei gleichzeitiger Abschaffung der Gläubigergleichbehandlung, ZInsO 2010, 2155; ders., Vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung bei fehlende Forderungsanmeldungen; NZI 2004, 1; ders., Unzulässigkeit der Vollstreckung des Finanzamts bei Masseinsuffizienz, KTS 1997, 49; ders., Neuordnung der Sicherungsmaßnahmen im Insolvenzeröffnungsverfahren, WPrax 1995, 236; ders., Aktuelles zur Berücksichtigung von Sozialplänen im Konkurs, NJW 1994, 1391; ders., Die Verfahrensabwicklung und Verwalterhaftung bei Masselosigkeit und Massearmut (Masseunzulänglichkeit) de lege lata und de lege ferenda, KTS 1995, 189; ders., Zu den Schwierigkeiten des Sequesters ohne Verwaltungsmacht, ZIP 1994, 89; Ries, Gesellschafterhaftung für Masseverbindlichkeiten, NZI 2009, 844; Runkel/Schnurrbusch, Rechtsfolgen der Masseunzulänglichkeit, NZI 2006, 49 Schaltke, Verfahrenskostendeckung der Gesellschaftsinsolvenz durch persönliche Haftung der Gesellschafter?, ZInsO 2010, 1249 ff; Karsten Schmidt, Persönliche Gesellschafterhaftung in der Insolvenz, ZHR 174 (2010), 163; ders., Der Konkursverwalter als Gesellschaftsorgan und als Repräsentant des Gemeinschuldners – Versuch einer Konkursverwaltertheorie für heute und morgen, KTS 1984, 345; M. Schmidt, Der Gemeinschuldner als Schuldner der Masseverbindlichkeiten, Diss. Göttingen, 1972; Smid, Die Haftung des Insolvenzverwalters im künftigen deutschen Insolvenzrecht, in: Kölner Schrift, 3. Aufl., S. 265; Thein, Die Masseschulden nach der Reichskonkursordnung, 1913; Uhlenbruck, Rechtsfolgen der Beendigung des Konkursverfahrens, ZIP 1993, 241; ders., Die Massekostendeckung als Problem der Konkursverwalterhaftung, KTS 1976, 212; Unger, Die Pflichten des Verwalters in massearmen Konkursverfahren, KTS 1961, 97; Voigt, Weiter im Schuldturm trotz Restschuldbefreiung? – Gedanken zur Auslegung von §§ 286, 301 InsO, ZInsO 2002 569; Wiester, Die Fortführungspflicht des vorläufigen Insolvenzverwalters und ihre Auswirkung auf die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes, ZInsO 1998, 99; Wolff, Die Massegläubiger im Konkurse, ZZP 22 (1896), 207; Zimmer, Haushaltbegleitgesetz 2011 (§ 55 Abs. 4 InsO n. F. ) – erste Anwendungsprobleme, ZInsO 2010, 2299.

Übersicht

I. Normzweck II. Entstehungsgeschichte 1. Wiedereinführung des Fiskusprivilegs im Eröffnungsverfahren 2. Abschaffung der Arbeitnehmervorrechte III. Strukturelle Änderungen der Masseverbindlichkeiten 1. Begriff der Massegläubiger 2. Neustrukturierung der Masseverbindlichkeiten a) Änderung der Differenzierung zwischen Massekosten und Masseschulden b) Vom vorläufigen Insolvenzverwalter begründete Verbindlichkeiten c) Fiskusprivileg im Eröffnungsverfahren d) Vollstreckungsbeschränkung für die Gläubiger oktroyierter Masseverbindlichkeiten e) Sonderstellung von Ansprüchen aus Insolvenzsozialplänen 3. Regelung des Verfahrens bei Masseinsuffizienz IV. Stellung der Massegläubiger im Insolvenzverfahren 1. Maßgeblicher Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung 2. Keine Ausweitung der sonstigen Masseverbindlichkeiten durch Rechtsfortbildung 3. Vorwegbefriedigungsrecht der Massegläubiger 4. Verspätete Geltendmachung von Masseverbindlichkeiten 5. Verhältnis der Massegläubiger zu den übrigen Anspruchsgruppen a) Verhältnis zu den Insolvenzgläubigern b) Verhältnis zu den aus- und absonderungsberechtigten Gläubigern 6. Verhältnis der Massegläubiger untereinander V. Verfahrensgrundsätze für die Geltendmachung von Masseansprüchen 1. Stellung der Massegläubiger im Insolvenzplanverfahren 2. Prozessuale Stellung der Massegläubiger a) Sofortiges Anerkenntnis b) Vollstreckungsverbot 3. Verpflichtung des Verwalters zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung 4. Verfolgung von Masseansprüchen außerhalb des Insolvenzverfahrens 5. Zulässigkeit der Aufrechnung durch die Massegläubiger VI. Nachhaftung des Schuldners nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens 1. Haftung des Schuldners fürim Verfahren offengebliebene Masseverbindlichkeiten 2. Auswirkungen der Restschuldbefreiung auf die Nachhaftung des Schuldners 3. Inanspruchnahme des Schuldners in der Wohlverhaltensphase 4. Beteiligung der Massegläubiger an den Verteilungen des Treuhänders VII. Beschränkung der Masseverbindlichkeiten auf das konkrete Insolvenzverfahren – Problem der Doppelinsolvenz VIII. Die Haftung des Insolvenzverwalters für Masseverbindlichkeiten

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