Kommentar

Detailsuche


Preuß – 53. Lfg. 05.2013 – INSO § 44a – Gesicherte Darlehen
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2015 § 44a Gesicherte Darlehen
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen einer Gesellschaft kann ein Gläubiger nach Maßgabe des § 39 Abs. 1 Nr. 5 für eine Forderung auf Rückgewähr eines Darlehens oder für eine gleichgestellte Forderung, für die ein Gesellschafter eine Sicherheit bestellt oder für die er sich verbürgt hat, nur anteilsmäßige Befriedigung aus der Insolvenzmasse verlangen, soweit er bei der Inanspruchnahme der Sicherheit oder des Bürgen ausgefallen ist.
Früheres Recht und Entwurfsregelungen: § 32a GmbHG, § 44a RegE MoMiG.
Literatur: Altmeppen, Zur Insolvenzanfechtung einer Gesellschaftersicherheit bei Doppelsicherung, ZIP 2011, 741; ders., Das neue Recht der Gesellschafterdarlehen in der Praxis, NJW 2008, 3601; Azara, Das Eigenkapitalersatzrecht der GmbH nach dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG), Diss. Jena 2009; Bauer, Gesellschafterhaftung in Krise und Insolvenz der GmbH – Teil 3, ZInsO 2011, 1379; Bork, Doppelbesicherung eines Gesellschafterdarlehens durch Gesellschaft und Gesellschafter, in: Festschrift Ganter, 2010, S. 135; Dahl/Schmitz, Eigenkapitalersatz nach dem MoMiG aus insolvenzrechtlicher Sicht, NZG 2009, 325; Ede, Die Doppelbesicherung einer Gesellschaftsschuld und der Verzicht auf die Gesellschaftersicherheit, ZInsO 2012, 853; Frege/Nicht/Schildt, Die Anwendung von § 44a InsO bei der Doppelbesicherung in der Konzerninsolvenz, ZInsO 2012, 1961; Freitag, Finanzverfassung und Finanzierung von GmbH und AG nach dem Regierungsentwurf des MoMiG, WM 2007, 1681; Gehrlein, Die Behandlung von Gesellschafterdarlehen durch das MoMiG, BB 2008, 846; Gessner, Die Gesellschafterinanspruchnahme bei Doppelbesicherungen in der Gesellschaftsinsolvenz, NZI 2012, 350; Hill, Das Wahlrecht des doppelt gesicherten Gläubigers in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, ZInsO 2012, 910; Hirte, Die Neuregelung des Rechts der (früher: kapitalersetzenden) Gesellschafterdarlehen durch das „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“ (MoMiG), WM 2008, 1429; Huber/Habersack, GmbH-Reform: Zwölf Thesen zu einer möglichen Reform des Rechts der kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen, BB 2006, 1; dies., Zur Reform des Rechts der kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen, in: Lutter (Hrsg.), Das Kapital der Aktiengesellschaft in Europa, 2006, S. 371; Lauster/Stiehler, Doppelbesicherung und zeitliche Reichweite von Gesellschafterfinanzierungen – Rechtssicherheit durch die jüngste Rechtsprechung des BGH, BKR 2012, 106; Lüneborg, Das neue Recht der Gesellschafterdarlehen, 2010, zugl. Diss. Passau 2009; Marx, Die Konsequenzen des § 32a Abs. 2 GmbHG für den Darlehensgeber bei der Haftungsabwicklung der Gesellschaft – ein Überblick, ZInsO 2003, 262; Mikolajczak, Die Haftung des Gesellschafters für doppelbesicherte Drittdarlehen – Was folgt aus dem Nachrang des Freistellungsanspruchs?, ZIP 2011, 1285; Müller/Rautmann, Die Doppelsicherung in der Insolvenz – die Rechtsprechung muss nachsteuern, DZWIR 2012, 190; Noack/Bunke, Zur Stellung gesamtschuldnerisch oder akzessorisch Mithaftender im Insolvenzverfahren, in: Festschrift Uhlenbruck, 2000, S. 335; Karsten Schmidt, Gesellschafterbesicherte Drittkredite nach neuem Recht, BB 2008, 1966; ders., Die Rechtsfolgen der „eigenkapitalersetzenden Sicherheiten“, ZIP 1999, 1821; Karsten Schmidt/Bitter, Doppelberücksichtigung, Ausfallprinzip und Gesellschafterhaftung in der Insolvenz, ZIP 2000, 1077; N. Schmidt, Analoge Anwendung der Anfechtungsregelungen bei Verwertung von Gesellschaftersicherheiten, ZInsO 2012, 586; J. Schröder, Die Reform des Eigenkapitalersatzrechts durch das MoMiG, Köln 2012, zugl. Diss. Hamburg 2011/2012; Spliedt, MoMiG in der Insolvenz – ein SanieSanierungsversuchrungsversuch, ZIP 2009, 149; Thonfeld, Eigenkapitalersetzende Gesellschaftersicherheiten, 2005.

Übersicht

I. Normentwicklung und Normzweck 1. Frühere Regelung in § 32a Abs. 2 GmbHG a. F. 2. Regelungskontext des § 44a II. Voraussetzung: Gesellschafterbesichertes Drittdarlehen 1. Drittdarlehen, Gläubiger nach Maßgabe des § 39 Abs. 1 Nr. 5 2. Gesellschafter 3. Sicherheit III. Rechtsfolgen 1. Verweisung des Gläubigers auf Inanspruchnahme der Gesellschaftersicherheit 2. Befriedigung wegen des Ausfallbetrages 3. Doppelsicherung des Drittgläubigers 4. Aufrechnung des Drittgläubigers

Verlagsadresse

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

Aachener Straße 222

50931 Köln

Postanschrift

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

Postfach 27 01 25

50508 Köln

Kontakt

T (0221) 400 88-99

F (0221) 400 88-77

info@rws-verlag.de

© 2019 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

Erweiterte Suche

Seminare

Rubriken

Veranstaltungsarten

Zeitraum

Bücher

Rechtsgebiete

Reihen



Zeitschriften

Aktuell