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Skauradszun – 80. Lfg. 06.2019 – EUINSVO2015 Artikel 33 – Öffentliche Ordnung
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG 978-3-8145-8700-4 Kübler/Prütting/Bork (Hrsg.), InsO: Kommentar zur Insolvenzordnung 2018 Artikel 33 Öffentliche Ordnung
Jeder Mitgliedstaat kann sich weigern, ein in einem anderen Mitgliedstaat eröffnetes Insolvenzverfahren anzuerkennen oder eine in einem solchen Verfahren ergangene Entscheidung zu vollstrecken, soweit diese Anerkennung oder Vollstreckung zu einem Ergebnis führt, das offensichtlich mit seiner öffentlichen Ordnung, insbesondere mit den Grundprinzipien oder den verfassungsmäßig garantierten Rechten und Freiheiten des Einzelnen, unvereinbar ist.
Literatur: Bork, Präventive Restrukturierungsrahmen: „Komödie der Irrungen“ oder „Ende gut, alles gut“?, ZIP 2017, 1441; Brinkmann, European Insolvency Regulation – Commentary, 2019; Frey/Pfeiffer, Der ordre public – die öffentliche Ordnung: derselbe Begriff, verschiedene Funktionen – ein Rechtsprinzip?, EuR 2015, 721; Haß/Huber/ Gruber/Heiderhoff, EuInsVO, Kommentar, 2005; Hess/Laukemann, Überlegungen zum ordre public-Vorbehalt der Europäischen Insolvenzordnung, in: Festschrift Wellensiek, 2011, S. 813; Hornfischer/Skauradszun, Von der Staateninsolvenz zur Insolvenzfähigkeit von Staaten, KTS 2012, 1; Jacoby, Der ordre public-Vorbehalt beim forum shopping im Internationalen Insolvenzrecht, GPR 2007, 200; Laukemann, Die ordre public-Kontrolle bei Erschleichung von Zuständigkeit und Restschuldbefreiung im Europäischen Insolvenzverfahren: eine Gläubigerperspektive, IPRax 2014, 258; ders., Der ordre public im europäischen Insolvenzverfahren, IPRax 2012, 207; Kindler/Bitzer, Die Reform der Insolvenzanfechtung, NZI 2017, 369; Mankowski, Der ordre public im europäischen und im deutschen Internationalen Insolvenzrecht, KTS 2011, 185; Moss/Fletcher/Isaacs, The EU Regulation on Insolvency Proceedings, 3. Aufl., 2016; H.-F. Müller, Sanierung nach der geplanten EU-Restrukturierungs-Richtlinie, ZGR 2018, 56; Paulus, Entwicklungslinien des Insolvenzrechts, KTS 2000, 239; ders., Ein Kaleidoskop der Geschichte des Insolvenzrechts, JZ 2009, 1148; Reuß, „Forum Shopping“ in der Insolvenz, 2011; Sabel, Hauptsitz als Niederlassung im Sinne der EuInsVO?, NZI 2004, 126; Skauradszun/Greif, Is the Recognition of Insolvency Proceedings under the Recast EIR Like Buying a Pig in a Poke?, International Corporate Rescue (ICR) 2018, 106; Skauradszun/Hornfischer, Es kann nicht sein, was nicht sein darf: die Insolvenz von Staaten, JSE 2011, 5; Virgós/ Schmit, Report on the Convention of Insolvency Proceedings, 2007; Wessels, International Insolvency Law Part II, 4. Aufl., 2017.
Literatur zur „Rechtsstaatlichkeit“: von Bogdandy, Jenseits der Rechtsgemeinschaft – Begriffsarbeit in der europäischen Sinn- und Rechtsstaatlichkeitskrise, EuR 2017, 487; Keller, Reception of the European Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Freedoms (ECHR) in Poland and Switzerland, ZaöRV 2005, 283; Niezgódka, Justizreform in Polen: Angriff der Exekutive auf die Justiz, NJ 2017, 360; Payandeh, Europäischer Haftbefehl und Grundrecht auf ein faires Verfahren – Verweigerung der Vollstreckung eines Europäischen Haftbefehls wegen systemischer und allgemeiner Mängel in Bezug auf die Unabhängigkeit der Justiz im Ausstellungsmitgliedstaat, JuS 2018, 919; Wendel, Rechtsstaatlichkeitsaufsicht und gegenseitiges Vertrauen, EuR 2019, 111; ders., Die Rechtsstaatlichkeitskrise vor Gericht: der Anfang vom Ende gegenseitigen Vertrauens, BDVR-Rundschreiben 2/2018, S. 4.

Übersicht

I. Überblick und Normzweck II. Anwendungsbereich III. Voraussetzungen 1. Die öffentliche Ordnung 2. Offensichtliche Unvereinbarkeit 3. Verfahrensrechtliche Verstöße 4. Materiellrechtliche Verstöße IV. Rechtsprechungsübersicht 1. Anerkannte Verstöße 2. Abgelehnte Verstöße V. Sonderfälle 1. Sonderfall: Anhang A der EuInsVO 2. Sonderfall: „Rechtsstaatlichkeit“ a) Polen und Ungarn b) Die Position des EuGH c) Folgerungen für Art. 33 VI. Rechtsfolgen

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