PLUTA: HZD Havelländische Zink-Druckguss GmbH & CO. KG gerettet

24.08.2020

21. August 2020 · Berlin · Geschäftsfeld: Insolvenzverwaltung

Die „HZD Havelländische Zink-Druckguss GmbH & Co. KG“ (HZD) hat wieder eine Zukunft: Insolvenzverwalter Sebastian Laboga hat den Geschäftsbetrieb des Unternehmens an einen Investor verkauft. Erwerberin ist Frau Dana Minor, eine lokal ansässige Unternehmerin und ehemalige leitende Angestellte der HZD. Das Unternehmen wird künftig als „HZD - Druckguss Havelland GmbH“ firmieren.

„Mit der Übernahme kann das Unternehmen befreit von der Insolvenz wieder durchstarten“, sagte Laboga, der den Geschäftsbetrieb seit November 2019 fortführt. „Besonders freut mich das für die 93 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerade in den letzten Monaten viel Geduld und Einsatz gezeigt haben.“ Deren Arbeitsplätze bleiben alle erhalten.

Laboga und sein Team hatten in den vergangenen neun Monaten in enger Zusammenarbeit mit den leitenden Mitarbeitern eine Reihe von Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. So konnten z.B. unrentable Verträge gekündigt oder nachverhandelt sowie Produktionsprozesse optimiert werden. Ein ganz wesentlicher Schritt war auch, eine Reihe von Nachbearbeitungs-Schritten an den produzierten Gussteilen von externen Subunternehmern wieder zurück ins Unternehmen zu holen. Dadurch konnte die Wertschöpfung deutlich gesteigert werden.

An diesen erfolgreichen Kurs will das Unternehmen anknüpfen und nun auch verstärkt Neugeschäft akquirieren. „Eine Reihe von Kunden wollen neue Produkte mit HZD fertigen, machen aber den Zuschlag davon abhängig, dass das Unternehmen wieder eine langfristige Perspektive hat“, erläuterte Laboga. „Das ist mit der Übernahme jetzt der Fall.“ HZD ist spezialisiert auf Präzisionsdruckguss, Dünnwandguss und Oberflächenbearbeitung von Zinkteilen u.a. für die Elektro-, Automobil-, Möbel-, sowie Schloss- und Beschlagindustrie. Zu den Produkten gehören z.B. Beschläge für Fenster- und Türen, Wärmeableiter für Elektronik-Anwendungen oder Teile für Skibindungen. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei rund 20 Mio. Euro.

Beteiligte Personen: Sebastian Laboga (Insolvenzverwalter), RA Thorsten Petersen, RA Tillmann De Vries, LL.M.

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