BRL Rechtsanwälte: Insolvenzverfahren W.E.S. Kommunikation GmbH (W.E.S.) - Unternehmensfortführung durch erfolgreichen Verkauf gesichert

05.06.2019

Unternehmensfortführung gesichert und den erfolgreichen Verkauf des gesamten Unternehmens der W.E.S im Rahmen eines strukturierten M&A-Prozesses innerhalb von nur 5 Wochen zum Insolvenzstichtag am 31.05.2019 erfolgreich umgesetzt.

Sämtliche rund 130 Arbeitsplätze wurden erhalten. Die 16 iBuy-Filialen, das Online-Portal handyflash.de sowie der Reparaturservice werden vom neuen Eigentümer fortgeführt.

Das Amtsgericht Bochum hat am 23. April 2019 das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der W.E.S. auf Antrag der Geschäftsführung der W.E.S. eingeleitet. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde Frau Rechtsanwältin Dorothee Madsen aus der Kanzlei BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN (BRL) bestellt. Mit Beschluss vom 31.05.2019 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der W.E.S. unter Bestellung von Frau Rechtsanwältin Dorothee Madsen aus der Kanzlei BRL zur Insolvenzverwalterin eröffnet.

Die W.E.S. vermittelt Telekommunikationsverträge als auch Energieversorgungsverträge. Daneben vertreibt die W.E.S. Handys und Handy-Zubehör. Der Vertrieb erfolgt sowohl über die Internetplattform „Handyflash.de“ als auch in den 16 iBuy-Ladengeschäften der W.E.S. Insgesamt beschäftigt W.E.S. rund 130 Mitarbeiter/innen. Die Gehälter der Mitarbeiter/innen wurden bis Ende Mai 2019 durch entsprechende Insolvenzgeldansprüche gesichert.

Im Rahmen des Insolvenzeröffnungsverfahrens wurde das Unternehmen von der Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit Frau Rechtsanwältin Madsen erfolgreich stabilisiert fortgeführt. Zeitgleich wurde unter Einbindung der Capital Value Management GmbH („CVM“) ein Investorenprozess eingeleitet.

Unmittelbar zum Insolvenzeröffnungsstichtag am 31. Mai 2019 konnte der Geschäftsbetrieb im Ganzen im Wege der übertragenden Sanierung an einen der größten Wettbewerber am Markt veräußert werden. Damit ist es gelungen, den Geschäftsbetrieb der W.E.S. im Ganzen zu sanieren unter Erhalt sämtlicher 16 Filialen und Übergang sämtlicher Mitarbeiter. Frau Rechtsanwältin Madsen zu der erfolgreichen Sanierungslösung: „Ich freue mich insbesondere für die vielen Arbeitnehmer, die gänzlich durch die übertragene Sanierung ihre Arbeitsplätze behalten konnten. Die Mitarbeiter haben trotz der schwierigen Situation das Unternehmen im Rahmen des gesamten Insolvenzeröffnungsverfahrens unterstützt und so die Sanierungslösung ermöglicht. Die gemeinsamen Anstrengungen zum Erhalt des Geschäftsbetriebs und der Arbeitsplätze haben sich nunmehr durch die jetzt umgesetzte Lösung ausgezahlt. Darüber hinaus ist durch die übertragene Sanierung zum Stichtag der Insolvenzeröffnung eine optimale Quote für die Insolvenzgläubiger und damit insbesondere auch die vielen Kunden umsetzbar.“

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