Schultze & Braun: Kühnhackl & Printec stellen Insolvenzanträge

05.10.2018

Geschäftsbetrieb läuft in beiden Unternehmen unverändert weiter

Drohende Zahlungsunfähigkeit Auslöser der Insolvenzanträge

Vorläufiger Insolvenzverwalter und Gutachter Volker Böhm von Schultze & Braun zuversichtlich

Schwabach/Tirschenreuth. Die Unternehmen Kühnhackl GmbH und Printec GmbH haben wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsbetrieb des Spezialisten für keramischen Tiefdruck mit Sitz in Schwabach und in Tirschenreuth läuft dennoch ohne Einschränkungen weiter. Die 48 Mitarbeiter in Schwabach und 28 Mitarbeiter in Tirschenreuth sind bis Ende Dezember über das Insolvenzgeld abgesichert.

Das Amtsgericht Nürnberg bestellte Rechtsanwalt Volker Böhm von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter und Gutachter der Unternehmen. Böhm verfügt über jahrelange Erfahrung bei der Sanierung von Unternehmen und begleitetete unter anderem mehrere große Unternehmen der Porzellan-Industrie durch die Insolvenz. Er verschafft sich derzeit einen Überblick über die wirtschaftliche Situation der Unternehmensgruppe und prüft Sanierungsoptionen. Ursache der wirtschaftlichen Schieflage ist nach Unternehmensangaben ein zuletzt stärker rückläufiger Markt.

„Ich bin zuversichtlich, dass für die beiden Unternehmen eine gute Lösung gelingen kann“, sagt Böhm. „Für den Markt für den Porzellan-Dekordruck benötigt man sehr spezialisiertes Know-how und das macht diese Unternehmen interessant. Kühnhackl und Printec sind in diesem Markt sehr stark positioniert und verfügen über langjährige und stabile Kundenbeziehungen.“

Die Kühnhackl GmbH blickt auf mehr als 90 Jahre Firmengeschichte zurück. Das Unternehmen wurde 1920 in Nürnberg gegründet, den heutigen Firmensitz bezog Kühnhackl im Jahr 1978. 2005 übernahm Kühnhackl die Firma Printec mit Sitz in Tirschenreuth. Porzellan mit Dekors der Unternehmen zieren unter anderem die Tische des britischen Königshauses, des früheren Papstes Benedikt XVI. oder des Sultans von Oman.

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